Endodontie

 

Aufbauverfahren des Zahnhalteapparates bei fortgeschrittener Parodontitis

 

Aus dem Griechischen kommend, bedeutet das Wort „Endo“ – „das Innere“ und „odont“ – „Zahn“. Die endodotische Behandlung ist somit die Behandlung des Zahninneren und wird landläufig auch Wurzelkanalbehandlung genannt.

Die Wurzelkanalbehandlung ist eine der am häufigsten durchgeführten zahnärztlichen Behandlungen, über sieben Millionen mal pro Jahr in Deutschland.

 

Um die endodontische Behandlung zu verstehen, ist es hilfreich, einiges über den Aufbau des Zahnes zu wissen. (Abb.)

Im Zahninneren befindet sich unter dem weißen, sehr hartem Zahnschmelz und einer etwas weniger harten Schicht, dem Dentin, ein weiches Gewebe, die Pulpa. Die Pulpa enthält Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe und bildet während der Entwicklung des Zahnes die umliegenden harten Schichten (Schmelz und Dentin).

Die Pulpa reicht von der Zahnkrone bis zum Wurzelende. Sie ist wichtig für das Zahnwachstum und die Entwicklung des Zahnes. Der voll ausgebildete Zahn kann jedoch ohne Pulpa im Mund verbleiben, weil er weiterhin von dem umgebenden Knochengewebe erhalten wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Quelle: Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET)]

 

 

 

 

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